Höflichkeit

Wir entwickeln Spitzenkräfte!

Höflichkeit

Oft sind es die kleinen, vermeintlich selbstverständlichen Dinge des Umgangs, die darüber entscheiden, ob wir mit anderen auskommen oder nicht. Höflichkeit erleichtert vieles, sie bildet sozusagen den Puffer zur Abfederung des harten Alltags. Deshalb sollten „Bitte“ und „Danke“ zu den häufig verwendeten Begriffen Ihres Sprachschatzes werden!

Gewöhnen Sie es sich an, Danke zu sagen, wenn Ihnen der Kaffee oder die Post gebracht wird, bitten Sie um die Erledigung eines Auftrages. Damit motivieren Sie zu deutlich mehr Engagement, als durch eine Aufforderung oder gar einen Befehl. Mit einem freundlichen „Bitte“ oder „Danke“ zeigen Sie außerdem Ihre gute Kinderstube und demonstrieren, dass Sie ein kultivierter Mensch sind.

Das gleiche gilt für die Entschuldigung. Passiert Ihnen im täglichen Miteinander eine Panne, haben Sie jemanden unabsichtlich übersehen oder den Vortritt genommen, rückt eine Entschuldigung die Situation schnell wieder gerade. Benutzen Sie eine Entschuldigung auch vorbeugend, vor allem, wenn Sie anderen zu nahe kommen werden, z.B. wenn Sie sich durch eine Menschenmenge drängen müssen. Es löst Aggressionen aus, wenn die Distanz zu anderen verletzt wird – die Entschuldigung entschärft diese Situation.

Wenn Ihnen ein größeres Missgeschick passiert, Sie haben z.B. einen wichtigen Termin vergessen oder einen wertvollen Gegenstand zerbrochen, dann entschuldigen Sie sich am nächsten Tag noch einmal schriftlich mit einem Blumenstrauß.

Auch im Büroalltag gelten Intimsphären, das heißt, man klopft an, bevor man einen Raum betritt, und wartet auf die Aufforderung zum Eintreten. Wenn die Tür des Büros offen steht klopft man kurz am Türrahmen an. Eine Ausnahme bilden Großraumbüros, hier wird nicht geklopft. Telefoniert die betreffende Person, so wartet man ein Zeichen ab, bleibt dieses aus, dann kommt man besser später noch einmal zurück.

Noch ein besonderer Hinweis: Pünktlichkeit ist die Höflichkeit der Könige! Und das gilt für alle – für die Chefin genauso wie für den Auszubildenden. Manche Menschen finden es chick und Image-bildend, wenn sie ständig zu spät kommen. Es bildet in der Tat ein Image, aber bestimmt kein positives, denn es signalisiert lediglich Unfähigkeit. Und das kann Kopf und Kragen kosten!

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