Klare Kommunikation ist der Schlüssel zum Erfolg

Wir entwickeln Spitzenkräfte!

Klare Kommunikation ist der Schlüssel zum Erfolg

Klarheit über das eigene Denken und Fühlen sind die Grundlage für Botschaften, die ihr Ziel erreichen. Klaffen hingegen  das bewusste Handeln und die Gefühle auseinander, dann kommt es zumindest zu Irritationen, die zu einem mehr oder minder schweren Missverständnis führen können.

Das mag an dem folgenden Beispiel deutlich werden: A spricht ein „herzliches Willkommen“ mit verschränkten Armen und schiefem Lächeln aus. Da bleibt viel Spielraum für die Phantasie von B, des Begrüßten. Woran soll B sich orientieren? An den Worten oder an der Körperhaltung und der Mimik? Um diese ungute Situation zu vermeiden tut man gut daran, wenn man sich über seine Gefühle im Klaren ist. In unserem Beispiel könnte es sein, dass Person A sich zuvor geärgert hat, den Ärger noch nicht abgelegt hat und in die Begrüßung hinein trägt. Person B sieht sich mit diesem Ärger konfrontiert und bezieht ihn auf sich. Er wird A für unaufrichtig halten, denn das Gesagte stimmt nicht mit dem Gesamteindruck überein. Nun könnte B nachfragen um die Situation zu klären. Aber das ist umständlich und erfordert Mut und ein gerüttelt Maß an Souveränität. Einfacher wäre es, wenn A sich vor der Begrüßung kurz bewusst gemacht hätte, dass er ärgerlich ist, aus welchem Grund er sich ärgert und wie er diesen Ärger hinter sich lassen kann.

Das A und O ist hier die Bewusstmachung, denn sie führt in den meisten Fällen schon zu der Relativierung oder Auflösung des Gefühls. Ideal ist es, wenn eine kleine Ablenkung wie ein Blick aus dem Fenster, ein lockeres Gespräch oder eine Atemübung eingeschoben werden kann. Berufliche Situationen können zu weitreichend sein, als dass sie solcherart belastet werden sollten.

Ein besonderer Hinweis: Es gibt keine guten oder schlechten Gefühle, keine angemessenen oder unangemessenen. Jedes Gefühl hat seine Berechtigung und ist es Wert, wahrgenommen zu werden. Aber es muss deshalb nicht in egozentrischer Weise zum Ausdruck gebracht werden. Das goldene Mittelmaß ist richtig.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.