Sprache

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Die Sprache verrät sehr viel über die sprechende Person. Sie verrät, wo jemand her kommt. Etwas, das über den Dialekt bei der regionalen Herkunft noch auf der Hand liegt.  Bei der sozialen Herkunft, die nicht minder deutlich zu hören ist, wird die Sache schon komplizierter. Die Art und Weise der benutzten Worte, die Größe des Wortschatzes und die Aussprache und grammatikalische Sicherheit lassen hier tiefe Einblicke zu. Bildung und deren Fehlen, Alter und kulturelle Zusammenhänge zeigen sich über die Sprache. Das alles sollte man beachten, wenn man Wert auf ein positives Image im beruflichen Umfeld legt.

Selbstverständlich sollte es sein, dass Kraftausdrücke tabu sind. Auch der übermäßige Gebrauch von Modeworten sollte vermieden werden. Jedes berufliche System, jeder Berufszweig hat allerdings seinen eigenen Jargon. Um wirklich dazu zu gehören muss man ihn beherrschen und zumindest in gewissem Umfang teilen. Denn der Gebrauch der „Systemsprache“ macht zu Insidern, und Insider sind die, die sympathisch sind. Sympathisch wiederum ist, wer „so ist wie ich“. Es macht also keinen Sinn und ist darüber hinaus unhöflich, auf einer Baustelle eine akademische Sprache zu sprechen und umgekehrt.

An einem breiten Dialekt oder einem starken Akzent sollte aus Gründen der allgemeinen Verständlichkeit gearbeitet werden. Im privaten Raum hat beides sehr wohl seinen Ort, weil es eine sprachliche Heimat bildet, aber im beruflichen Zusammenhang ist es eher Fehl am Platz. Allerdings wirkt eine gewisse Klangfärbung durchaus charmant und macht die Stimme unverwechselbar. Unbedingt vermieden werden sollten grammatikalische Fehler, wie sie im Dialekt hin und wieder vor kommen.

Um die Sprache zu schulen und allgemein zu verbessern indem man einen breiteren Wortschatz erwirbt, empfiehlt  sich das Lesen von seriösen Tageszeitungen. Die Aussprache und Intonation lässt sich durch lautes Vorlesen von Texten positiv beeinflussen. Ach das konzentrierte Verfolgen von Wortbeiträgen im Radio trägt zur Sprachentwicklung bei. Dieser Effekt ist bei Fernsehsendungen niedriger, da die Aufmerksamkeit durch die Bilder beeinträchtigt sein kann.

Noch ein besonderer Hinweis: Fremdworte lassen sich nicht immer vermeiden, weil sie manchen Sachverhalt treffender beschreiben oder unverzichtbarer Teil einer Fachsprache sind. Aber aus Gründen der Höflichkeit sollte man sie wo es geht vermeiden. Und wenn man sie trotzdem einsetzt, dann sollte man sich genau über deren Bedeutung im Klaren sein. Denn getreu dem Grundsatz, dass knapp daneben auch vorbei ist, ist nichts peinlicher, als ein falsch benutztes Fremdwort!

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